Archiv für 4. August 2010

Wie schon erwähnt, habe ich mir ein neues Hobby zugelegt: Das Geocachen. Leider stellt sich immer mehr herraus, dass ich dafür nicht so viel Zeit erübrigen kann, wie ich mir das eigentlich vorgstellt habe. Trotzdem ziehe ich hin und wieder los um frische Luft zu schnappen und das ein oder andere kleine Schätzchen zu bergen.

Aller Anfang ist schwer…

Die ersten Vorbereitungen liefen auf Hochtouren: Auf geocaching.com wurde schnell ein Cache in der Nähe gesucht und man ist fündig geworden: Ein Versteck im Breddorfer Moor, ca. 3 km Fußmarsch von meinem Heim. Ich hab mir im Vorfeld noch ein GPS-Gerät organisiert, dieses entsprechend vorbereitet, meine Freundin unter den Arm geklemmt und dann ging es los.

Man ließ sich vom GPS in die passende Richtung leiten, konnte sehen, wie man dem Ziel immer näher kam und genoss nebenbei noch Gegenden, die man vorher nie gesehen hat, nur begleitetvom Zwitschern der Vögel. Das hatte schon etwas ziemlich romantisches ;)

Als das GPS dann meldete: “Noch 2m” war dann guter Rat teuer. Wonach suchen wir denn eigentlich? Und wie werden Caches in der Regel versteckt? Wie genau arbeitet das GPS? Können wir uns auf den Standort verlassen? Fragen über Fragen… Und kurz bevor es dann frustrierend wurde, wurde man dann doch lieber fündig. Schon ein nettes Gefühl: Der erste gefundene Geocache. Da kam einem dann der Rückweg gar nicht mehr soo lang vor.

Wozu in die Ferne schweifen…

… liegt das Gute doch so nah. Für den zweiten Cache schwangen wir uns dann auf’s Fahrrad. Die restlichen Vorbereitungen sahen ähnlich aus wie vorher: Koordinaten suchen, ins GPS eintippen und los. Dieses Mal führte uns das Gerät in einen Wald an einen kleinen See. Wiedereinmal war es allein die Gegend wert dort hinzufahren. Doch wir hatten noch eine Mission: Den Cache finden.

Dieses Mal stellte es sich als weit weniger schwer heraus, das Gesuchte zu finden. Wir haben die Grundlagen des Cachens verstanden: Die Dosen sind immer gut aber nie (oder zumindest selten) unfair versteckt. Weiterhin fallen die Verstecke bei genauerem Hinsehen meist auf. Und so hab ich dann mit meiner Freundin zusammen meine ersten beiden Caches gehoben. Und es werden nicht die letzten bleiben ;)

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